Mit dem Neujahrskonzert 2026 lud der Musikverein Salach unter dem Motto „Quer durch Europa“ zu einer musikalischen Reise durch die vielfältigen Klanglandschaften unseres Kontinents ein. Musikvereinsvorsitzende Sandra Müller und Sprecher Günter Staudinger führten durch den Abend. In der voll besetzten Stauferlandhalle erlebten die Zuhörerinnen und Zuhörer einen abwechslungsreichen Konzertabend, der von unterschiedlichen Ensembles des Vereins sowie dem Oberstufenchor des Erich Kästner Gymnasiums Eislingen gestaltet wurde.
Musikalisch eröffnet wurde der Abend von der Jugendkapelle Salach & Süßen unter der Leitung von Manuela Hren-Marcec. Mit dem schwungvollen Stück „See U in Budapest“ begann die Reise durch Europa temperamentvoll und mit jugendlicher Spielfreude. Es folgten bekannte Melodien wie „Let It Go“, „Sway“ und „Perfect“, die das Publikum schnell in ihren Bann zogen. Mit der mitreißenden „Balkan Polka“ wurde der erste Konzertteil stimmungsvoll abgerundet und der Funke sprang endgültig auf die Zuhörer über.
Chorische Stationen zwischen Irland, Skandinavien und den Alpen
Dann betrat der Oberstufenchor des Erich Kästner Gymnasiums Eislingen unter der Leitung von Annette Gander die Bühne. Die jungen Sängerinnen und Sänger präsentierten eindrucksvoll ihre stilistische Vielfalt und entführten das Publikum mit traditionellen Melodien aus verschiedenen Regionen Europas. Mit dem irischen Volkslied „She moved thro’ the fair“, dem norwegisch geprägten „Vuelie“ sowie dem alpenländischen „Hans bleib da“ überzeugte der Chor durch Klangschönheit, Ausdruck und musikalische Präzision.
Großes Blasorchester übernimmt die Reiseleitung
Im zweiten Konzertteil übernahm das Große Blasorchester des Musikverein Salach unter der Leitung von Dominik Wagner die musikalische Reiseleitung. Mit Auszügen aus Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“ wurde das Publikum zunächst ins glanzvolle Wien entführt. Es folgte die „Greek Folk Song Suite“ von Franco Cesarini, die mit ihren abwechslungsreichen Rhythmen und Melodien die kulturelle Vielfalt Griechenlands eindrucksvoll widerspiegelte.
Mit „Midwinter“ erklang anschließend ein ruhiges, atmosphärisches Werk aus dem hohen Norden, das die Sehnsucht nach Licht in der dunklen Jahreszeit musikalisch einfing. Südeuropäisches Temperament brachte danach der Pasodoble „María Gil Herrero“ von Ferrer Ferran in die Stauferlandhalle, bevor das Publikum mit dem Medley „Paris Montmartre“ in die romantische Welt der französischen Chansons entführt wurde. Ein besonderer Akzent war hierbei das Akkordeon-Solo von Stephanie Kapfer, das dem Stück authentisches Pariser Flair verlieh.
Den schwungvollen Abschluss des Programms bildete „Around the Whiskey Jar“ von Ivan Boumans. Mit irischer Folklore, energiegeladenen Rhythmen und bekannten Melodien sorgte das große Blasorchester für Begeisterung und verdienten, langanhaltenden Applaus.
„Ode an die Freude“: Musik als Brücke durch Europa
Einen Höhepunkt des Abends markierte die gemeinsame Zugabe von großem Blasorchester und Oberstufenchor des Erich-Kästner-Gymnasiums Eislingen. Mit „Joyful, Joyful“ und der „Ode an die Freude“ wurde der europäische Gedanke musikalisch erlebbar und sorgte für Gänsehautmomente. Das Publikum feierte das eindrucksvolle Zusammenspiel von Chor und Orchester mit langanhaltendem Applaus.
Doch auch nach dem letzten Ton war der Abend noch nicht zu Ende: In der Aula lud die unvergessbar mit Getränken und Cocktails zur Afterparty ein. Gäste und Mitwirkende nutzten die Gelegenheit, den Konzertabend gemeinsam ausklingen zu lassen und die musikalische Reise durch Europa Revue passieren zu lassen.
So endete ein rundum gelungener Konzertabend, der musikalische Vielfalt, engagierte Nachwuchsarbeit und hohe musikalische Qualität vereinte. Ein großer Dank gilt allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne, den Dirigentinnen und Dirigenten, dem Oberstufenchor des EKG Eislingen sowie allen Helferinnen und Helfern, Sponsoren und Unterstützern, die dieses Neujahrskonzert möglich gemacht haben – und natürlich dem treuen Publikum.


